Svartisen Gletscher – Rødøya

Freitag, 07.08.2015
E 1 Bft – 21,7 sm – 4h 19min – Ø 5,0 kn – gesamt: 2.623,1 sm

2015-08-07 Svartisen-Rodoya

Svartisen Gletscher – Rødøya

Auch heute morgen scheint noch die Sonne, der Gletscher blitzt und blinkt und es ist so warm, dass wir im offenen Cockpit frühstücken können, ohne zu frieren. Hatten wir noch nicht so oft auf dieser Reise 🙁 .

2015-08-07T09-27-59N08307A7Wir sind gerade fertig mit unserem Frühstück, da kommt schon die erste Fähre von Bodø, voller Touristen, die zum Gletscher laufen wollen. Nur kommt die Fähre nicht nur so, sondern sie kommt mit lauter Musikbeschallung. Und an Land steht schon ein Bus parat, der die Leute, die nicht laufen wollen oder können, zum Gletschersee fährt. Gut, dass wir gestern Nachmittag noch auf den Gletscher gestiegen sind – da waren wir alleine und konnten die Ruhe genießen.

2015-08-07T09-39-59N09175X6Wir machen uns fertig zu einem weiteren Tag unter Motor – Wind gibt es heute wieder nicht 🙁 . Aber zumindest scheint die Sonne und wir sehen heute, wie schön die Landschaft ist, durch die wir gestern gefahren sind.

Dann geht es über das Hauptfahrwasser nach Westen zur Außenschäre Myken. Unterwegs entscheiden wir uns dann doch anders – wir haben keine Lust mehr, noch weiter zu motoren und drehen ab nach Rødøya. Wir kommen vorbei an einigen schönen Sandstränden, ein Seeadler begleitet uns eine ganze Zeit und dann machen wir in der Bucht Selvågen vor Klokkergården an einem Schwimmsteg fest.

Rodoya

Rødøya

Vorgelagerte Schären

Vorgelagerte Schären

Die Bucht ist geschützt von vielen vorgelagerten Schären und auf Rødøya gibt es einige schöne Wanderwege, aber auch den Berg Rødøylova von dem man bei gutem, klaren Wetter bis zu den Lofoten und zum Svartisen Gletscher gucken können soll. Testen tun wir das heute nicht mehr – es ist mal wieder Regen angesagt und der Himmel wird auch schon wieder ganz dunkel. Und wir müssen unbedingt noch zum Landhandel, ein bisschen Obst und Kartoffeln kaufen.

Rødøylova - da würd ich schon gerne hoch wandern

Rødøylova – da würd ich schon gerne hoch wandern

Als wir aus dem Landhandel kommen, regnet es in Strömen – wir müssen noch mindestens zwei Kilometer zu unserer Ruby Tuesday laufen. Dumm gelaufen 🙁 . Ganz schön nass kommen wir im Hafen an und legen uns erst mal trocken. Vielleicht klappt es ja morgen früh mit dem Rødøylova.

Liegeplatz in Rødøy im Regen

Liegeplatz in Rødøy im Regen

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