Zurück in Irland

Mittwoch, den 13.06.2018 – Samstag, den 16.06.2018

Nach einer tollen Woche zu Hause mit unserer Familie 🙂 sind wir Mittwoch Abend pünktlich in Cork gelandet. Die Landung ist ein bisschen ungemütlich – hier ist es ganz schön windig! Langsam bekommen wir einen Vorgeschmack auf echt irisches Wetter 😉 . Da wir heute Abend weder mit dem Expressbus noch mit der Eisenbahn zurück nach Galway zu unserer Ruby Tuesday kommen, haben wir direkt für drei Tage oneway einen Leihwagen gemietet. Das ist die Gelegenheit, noch ein bisschen vom Landesinneren Irlands zu sehen. Meistens ist der Ausflugsradius aus den Ankerbuchten und den wenigen Marinas doch sehr beschränkt 😉 .

Heute fahren wir nur noch von Cork bis nach Limerick in unsere Unterkunft – AirBnb bei Paddy 🙂 . Mal was anderes als B&B, Guesthouse oder Hotel 😉 . Wir werden freundlich von Paddy in seinem Haus empfangen, erst mal gibt´s einen Kaffee, eine nette Unterhaltung mit einigen Tips, was wir uns in Limerick auf jeden Fall ansehen müssen, dann ist der Tag auch schon wieder zu Ende. Auf Paddys Angebot, das Wohnzimmer und den Fernseher zu nutzen, verzichten wir – wir sind müde und morgen geht´s wieder früh los. Ähnlich wie in Island, als wir auf den Landtouren in Schlafsackunterkünften übernachtet haben, lernen wir auch hier viel Persönliches über die Iren im Allgemeinen und Paddy im Besonderen kennen 🙂 . Eine schöne Gelegenheit, den Menschen und dem Land näher zu kommen 🙂 .

Drei Tagestouren mit dem Auto

Donnerstag, den 14.06.2018

Eigentlich sind wir ja eingefleischte Segler – mit dem Motorboot zu fahren können wir uns nicht wirklich vorstellen 😉 . Viel zu laut, wenn den ganzen Tag der Motor dröhnt 😉 . Trotzdem wollen wir uns heute mal den Shannon, Irlands längsten Fluss, und die dort zu charternden Motorboote ansehen. Man weiß ja nie – vielleicht wäre das doch mal eine Urlaubsalternative 😉 .

Erst mal fahren wir aber nach Limerick in die Altstadt und frühstücken dort in einem schönen Cafe´. Peter ist mit seinem echt irischen Frühstück – Bratkartoffeln, Würstchen, Pilze, Tomaten, Blutwurst und Spiegelei sehr zufrieden, ich ziehe Quinoa mit Erdbeeren, Banane und Kokosjoghurt vor 😉 . Neben uns sitzen ein junge Frau und ihre Mutter – wir kommen in´s Gespräch und erfahren, dass die junge Frau vor Jahren in Jena studiert hat. Sie testet ihre Deutschkenntnisse, die aber doch noch schlechter sind, als unser broken English 😉 .

Frühstück im Cafe´Hooks & Ladders

Cafe´Hooks & Ladders

Gut gestärkt laufen wir durch die Altstadt von Limerick. Nette Pubs und Cafe´s gibt´s hier, viele Restaurants und Geschäfte mit bunten Fassaden und vielen Blumen.

Pub in Limerick

Irische Metzgerei

Restaurant und Café

Elvis?

Es wird Sommer

Das King John´s Castle wacht bedrohlich über den Shannon, davor thront die St. Mary´s Cathedral.

King John´s Castle

St. Mary´s Cathedral

Am Hunt Museum können ganz Mutige zu einer Kanutour durch Limericks Kanäle aufbrechen – bei dem Wind heute bestimmt eine ganz abenteuerliche Angelegenheit 😉 .

Polizei Scooter mit Rettungsmatte – nicht nur für verunglückte Kanuten

Direkt führt keine Straße am Shannon entlang, wir fahren über „grüne“ Straßen bis nach Killaloe. Hier sehen wir die erste große Marina – nicht nur Motorboote haben angelegt, sondern auch Segelboote.

Marina in Killaloe

Kanal am Shannon

Über den Shannon führt eine alte Rundbogenbrücke, an einem kleinen Kanal liegt ganz idyllisch die St. Flannan´s Cathedral. 1185 wurde diese Cathedral errichtet, auf dem Friedhof steht eine kleine Kapelle mit einem ausgefallenen Portal und einem sehr gut erhaltenen Steindach. Eine ganz besondere Atmosphäre 🙂 .

St. Flannan´s Cahtedral am Shannon

Im Inneren der Cathedral finden wir einen Stein, der mit Wikinger-Runen und Ogham-Zeichen beschrieben ist. Ein älterer Ire, der auch mal in Deutschland gearbeitet hat, ernennt sich zu unserem Fremdenführer und begleitet uns durch die St. Flannan´s Cathedral 😉 .

Runenstein

Ein ganz romantisches Plätzchen für die Shannon-Reisenden mit dem Motorboot ist Garrykennedy mit seinem kleinen Hafenbecken unterhalb einer Ruine eines ehemaligen Wachturms.

 

Kleine Marina von Garrykennedy

Segelbootfriedhof oder noch aktiver Hafen – kaum zu unterscheiden

Bei Garrykennedy

Rechts und links unseres Weges sehen wir teils wunderschöne Häuser, teils richtige Anwesen. Hier in der Gegend scheinen die oberen Zehntausend von Irland zu wohnen 😉 . Nicht überall sehen die Häuser so wohlhabend und gepflegt aus, oft endet das Grundstück direkt an der Straße. Kaum vorstellbar, hier mit Kindern zu wohnen, denn die Geschwindigkeitsbegrenzung für Landstraßen liegt bei 100 km/h. Nicht alle Landstraßen sind breit und ausgebaut, auch kleine, manchmal einspurige Straßen – auch schon mal mit einem Grünstreifen in der Mitte 😉 – zählen dazu. Und auch hier dürfen wir für unsere Begriffe viel zu schnell fahren.

Unsere etwas antiquierte Straßenkarte von Marco Polo Reiseguide mit Highlights in einem extra Heft führt uns nach Shannonbridge. Dort wollen wir bei Mona Blackwater Works, einem Torfabbaubetrieb, mit einer Schmalspurbahn auf einem Schienenweg, der ursprünglich zum Torftransport angelegt wurde, in´s Moor fahren. Tolle Idee, nur leider scheint es dieses Angebot schon seit Jahren nicht mehr zu geben 🙁  – nun ja, unsere Straßenkarte mit Guide ist ja auch schon in die Jahre gekommen 😉 .

Heute wird hier mit modernen Maschinen Torf abgebaut

Wir finden einen modernen Betrieb und viele, alte Maschinen zum Torfabbau. Die Natur hat sich zwischen und in den Maschinen seit langem ihr Terrain zurückerobert 😉 .

Der Zahn der Zeit …

Wir treffen auf einen Mitarbeiter der Firma, der uns erklärt, dass es die Fahrt mit der Schmalspurbahn nicht mehr gibt, wir sollen uns aber ruhig auf dem Gelände mit den alten Maschinen umsehen. Das tun wir dann auch ganz ausgiebig – vor allem Peter ist begeistert 🙂 . Als Souvenir nimmt er eine schon verrostete, heute eher seltene Vierkantmutter mit 🙂 .

Vierkantmuttern – dass eine fehlt, fällt gar nicht auf

Torftransporter

Nur ein kleines Stückchen weiter liegt an einem weiten Bogen des Shannons die im Jahr 548 gegründete und noch gut erhaltene Klosterstadt Clonmacnoise. Im 7. Jahrhundert entwickelte sich das Kloster zu einer der berühmtesten geistlichen Stätten Irlands und hatte bald den Rang einer Universität. Wikinger und Normannen sorgten im Laufe der Jahrhunderte dafür, dass es heute nur noch Ruinen zu sehen gibt. Irland ist reich an alten Schlössern, Burgen, Klöstern und Kathedralen – die keltische Geschichte Irlands ist fast überall präsent.

 

Klosterstadt Clonmacnoise

Klosterstadt Clonmacnoise

Klosterstadt Clonmacnoise

Shannon

Unsere letzte Station am Shannon ist der Ort Banagher, an dem zwei Vercharterer ihren Stützpunkt haben. Fast die gesamte Flotte liegt im Hafen – eigentlich sollte doch ab Mitte Juni Hochsaison sein. Wir schauen uns drei verschiedene Motorboote an – schön, aber doch nicht so ganz unser Geschmack 😉 . Wir bleiben erst mal noch beim Segeln!

Bootsverleih in Banagher

Charterboot – gut abgefendert

Es ist schon spät, als wir uns auf den Rückweg nach Galway machen – bevor wir zu unserer Ruby Tuesday fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Tesco Supermarkt. Die Gelegenheit ist günstig – mit dem Auto können wir unsere Vorräte bequem aufstocken 🙂 . Zurück in Galway in der Marina liegt unsere Ruby Tuesday gut und unbeschadetet. Alles in Lot auf´m Boot – alles Butter auf´m Kutter 😉 . Von unserem Nachbarn hören wir, dass vor zwei Tagen ein starker Sturm über diesen Teil von Irland gezogen ist – deshalb auch die vielen Äste, Blätter und umgestürzten Bäume unterwegs. Die Galway Marina ist durch die umliegenden hohen Häuser gut geschützt – einzig der Schrotthaufen, den ein Metallverarbeitender Betrieb am Kai meterhoch aufschichtet, sorgt für viel Dreck. Als wir vor einer Woche hier festgemacht haben, war nur einer kleiner Schrotthaufen auf dem Kai, jetzt ragt er bestimmt 10 Meter in die Höhe mit den entsprechenden Ausmaßen auf dem Boden. Nicht so schön für die Optik und vor allem dreckig für die Schiffe 🙁 .

Freitag, den 15.06.2018

Connemara und Archill Island wollen wir heute besuchen – Landschaftssightseeing 🙂 . War gestern die Landschaft am Shannon eher flach, leicht hügelig und saftig grün, sehen wir heute viel karge Flächen, Wiesen mit Steinen und umgeben von Steinmauern, viele verfallene Häuser, hohe Berge und tolle Sandbuchten. Connemara gehört zu den Gaeltacht-Regionen, in denen noch irisch gesprochen wird. Die meisten Straßenschilder sind nur in irischer Sprache, was die Navigation nicht unbedingt erleichtert 😉 .

Von Galway fahren wir an der Küstenstraße entlang – wieder mal eine grüne Straße – und haben das Gefühl, in Salthill, einem Vorort von Galway, an der belgischen oder ostenglischen Küste zu sein. Erst sehen wir sehr schöne Häuser, dann sind wir in einem mondänen Seebad mit allem, was dazu gehört 😉 . Nicht ganz unser Geschmack, aber kurz hinter Salthill wandelt sich das Bild wieder und die Natur hat uns zurück – oder auch andersherum 😉 . Über Spiddal mit seinem kleinen trockenfallenden Hafen fahren wir nach Rossaveal, dem Fährhafen mit den Fähren zu den Aran-Inseln und weiter nach Costelloe.

Die karge Landschaft erinnert stark an Island oder Finnland 🙂 .

Fast wie in den Schären

In Costelloe beginnt die Road to the Isles, die die Inseln Lettermore und Gorumna mit Brücken verbindet. Flache Felsbuckel und viel Heidekraut berherrscht hier die Landschaft. Die typische Bebauung für diese Inseln, kleine reetgedeckte Häuser, sehen wir nur sehr vereinzelt.

Karge Landschaft

Eines der wenigen reetgedeckten Häuser auf Lettermore

Weiter geht es entlang der Küste nach Killkiran und Roundstone durch immer karger werdende Landschaft. Beide Orte liegen in schönen Buchten mit vielen Inseln, Felsen und Flachs – ein sehr geschütztes, aber auch anspruchsvolles Segelgebiet. Roundstone ist ein netter kleiner Ort mit, wie so häufig in Irland, bunten Häusern, Pubs, Cafe´s 🙂  und einem idyllischen Hafen, der für uns aber leider viel zu flach ist.

Roundstone:

Ab Clifden folgen wir der Sky Road – einer Route über die Clifden-Halbinsel. Eine wirklich schmale Straße führt entlang der Steilküste mit atemberaubenden Ausblicken auf die umliegenden Berge – die 12 Bens – und auf die anrauschende Brandung 🙂 .

 

Der Name spricht für sich 😉

Von nun an geht´s bergauf

Clifden Bay

Aussicht von der Sky Road

Aussicht von der Sky Road II

Es ist immer noch richtig windig und entsprechend hoch sind die Wellen. Die Kombination Meer, steile Küste, hohe Berge gefällt uns doch sehr viel besser, als der flache Küstenstrich der nördlichen Galway Bay.

Auf dem Weg zur Archill Island fahren wir an dem langen schönen Fjord Killary Habour entlang, weiter durch ausgedehnte Hochmoore, wo wir wohl keine Torfstecher bei der Arbeit sehen, aber immer wieder gestochenen und zum Trocknen aufgestapelten Torf. Oft liegt der Geruch von Torffeuer in der Luft – erinnert doch sehr an Schottland und die torfig-rauchigen Whiskys 😉 . Kylemore Abbey, eine Benediktinerinnen-Abtei, taucht wie ein Märchenschloss an einem See auf.

Kylemore Abbey

Vorbei am Croagh Patrick, dem heiligen Berg Irlands – den Pilgerpfad können wir trotz der Entfernung sehr gut erkennen – fahren wir über die Brücke über den Archill Sound zur Archill Island.

Croagh Patrick

Nur 148 km² ist Archill Island groß, bietet aber alle Landschaftsformationen, die die grüne Insel ihr eigen nennt – ausgedehnte Hochmoore, dunkle Seen, schroff aufragende Felsbuckel, lange Sandstrände und natürlich steil abfallende Klippen – Irland in Miniatur 😉 .

Archill Island

Steilküste auf Archill Island

Archill Island

Wir folgen dem Atlantic Drive bzw. den Wegweisern des Wild Altantic Way, wie er jetzt heißt und umrunden Archill Island mehr oder weniger. Sehr beeindruckend ist die Fahrt entlang der steilen Küste zum Keem Beach. Die Straße ist eng und steil und jedes mal, wenn ein Fahrzeug entgegen kommt, bleibt stockt uns der Atem.

Archill Island

Der Keem Beach ist wunderschön, aber wir haben Hochwasser und von dem ausgedehnten Sandstrand ist nur ein kleiner Teil zu sehen. Sicherlich auch eine schöne Ankerbucht bei passendem Wind 😉 . Mal sehen was sich noch so ergibt – Archill Island liegt ja auf unserem Weg nach Norden 🙂 .

Keem Bay

Eines der weniger bekannten Sehenswürdigkeiten auf der Insel ist das Heinrich-Böll-Cottage. Hier hat Heinrich Böll sein „Irisches Tagebuch“ geschrieben – heute dient das Haus ausgewählten Künstlern und Schriftstellern als Rückzugsort, um dort in Ruhe an ihren Werken zu arbeiten. Ein Schild am Tor, das natürlich geschlossen ist 😉 , weist in aller Deutlichkeit in deutscher und englischer Sprache darauf hin:

„Dies ist ein privater Ort, bitte respektieren Sie die Ruhe der Gäste und Künstler, die hier für einige Wochen leben und an ihren Werken arbeiten. Danke“

Klare Ansage 😉  – wir halten uns daran und werfen nur einen Blick auf das schöne Cottage.

Heinrich-Böll-Cottage

Eigentlich wollten wir noch bis nach Sligo fahren, aber es ist wieder mal zu spät, um alles zu sehen, was wir sehen wollen – um 20:00 Uhr machen wir uns auf den doch 2 Stunden dauernden Rückweg zu unserer Ruby Tuesday. Es ist wie beim Segeln – wir können nicht in jeder schönen Ankerbucht unseren Anker fallen lassen – dann müssten wir unsere Ruby Tuesday hier überwintern und im nächsten Jahr weitersegeln. Das haben wir aber nicht wirklich vor 😉  – also müssen Prioritäten gesetzt werden  😉 .

Samstag, den 16.06.2018

Die Cliffs of Moher – einer der herausragenden, landschaftlichen Höhepunkte Irlands! 214 Meer stürzen die Felswände senkrecht ins Meer – bei stürmischem Wetter kann der Wind die Gischt der anbrandenden Wellen bis nach oben zum Klippenrand treiben. Die steilen Felswände bestehen aus Lagen von Sandstein und Schiefer mit eingeschlossenen härteren Gesteinsarten. Tausende von Seevögeln nisten in den Spalten – Puffins, Tordalks, Dreizehenmöwe und Eissturmvogel sind die häufigsten. Auf unserem Weg von der Doonbeg Bay nach Galway snd wir an den Cliffs of Moher vorbeigesegelt und haben nichts davon gesehen. Die Wolken hingen so tief, dass nur der Fuß der Klippen zu erkennen war  🙁 .

Heute wollen wir es noch mal versuchen – diesmal von der Landseite. Aber auch heute haben wir nicht wirklich Glück mit dem Wetter. Es ist diesig und stürmisch, als wir in Doolin am Hafen sind, durchnässt uns ein dicker Schauer. Die Klippen sehen wir diesmal – aber auch nur im Dunst 🙁 . Über 7 km lang erstreckt sich das gewaltige Panorama.

Schlechtes Wetter in Doolin

Cliffs of Moher – wieder mal im Dunst

Auch wenn das Wetter nicht optimal ist, fahren wir zum Visitor-Center und reihen uns in die Massen von Touristen ein, die wie wir einen Blick auf die Cliffs of Moher werfen wollen 😉 . Fast interessanter als die Cliffs sind die Menschen, die hier unterwegs sind. Alle Nationalitäten, alle sehr unterschiedlich gekleidet – vom Schottenrock über Hot Pans mit Highheels, Minirock und Sommerkleid bis zum dicken Wintermantel mit Schal und Mütze ist alles dabei 😉 .

Cliffs of Moher

Etwas weiter am Küstenpfad

Abbruchkante

Wir laufen ein langes Stück über den Klippenpfad – eine Windböe wirft mich fast um. Zum Glück zur Landseite, wir haben auflandigen Wind. Anders wäre auch schlecht 😉 . Und dann reißt doch tatsächlich der Himmel auf, die Sonne scheint und wir sehen die Cliffs of Moher in alle ihrer Pracht 🙂 .

Stag vor den Cliffs of Moher

Cliffs of Moher

Fundstücke

Cliffs of Moher

Mit dem Auto fahren wir bis an´s Ende der Cliffs of Moher in der Liscannor Bay und laufen auch dort wieder ein Stück über den Klippenpfad. Von hier haben wir nochmal eine ganz andere Perspektive auf die Klippen 🙂 . Ist schon ein Highlight!

Cliffs of Moher aus der anderen Richtung

Zufrieden, die Cliffs doch noch richtig gesehen zu haben 😉 , fahren wir über den Burren zurück nach Galway.

Unterwegs zum Burren

Unterwegs zumBurren

Der Burren besteht aus unzählig vielen, kleinen und großen Sandsteinplateaus, die von Längsrinnen zerschnitten sind. Eiszeitliche Gletscher pflügten vor 15.000 Jahren diese in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Furchen in den weichen Kalksandstein. Als die Eisberge abschmolzen, hinterließen sie nicht nur die gewaltigen mitgeschleiften Findlinge, sondern auch Samen von arktischen Pflanzen. Gemeinsam mit Pflanzen aus südlicheren Regionen weist der Burren eine unvergleichlich reiche Pflanzenvielfalt auf. Sieht man die kargen Sandsteinplateaus, kann man sich das kaum vorstellen 😉 .

Kalksandsteinplateaus des Burren

Religiöse Zeichen auf dem Burren

Drei erlebnisreiche Tage mit dem Leihwagen neigen sich dem Ende – das Wetter hat gut mitgespielt, wir haben viel gesehen, mehr geht ja immer, aber wir freuen uns jetzt auch darauf, mit unserer Ruby Tuesday wieder ein Stück weiter zu segeln 🙂 .

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