Ilha da Culatra – Olhão

Sonntag, den 31.07.2022

E 1 Bft – 4sm – 1h 00min – Ø 4,0kn – gesamt 630sm

Ilha da Culatra – Olhão

Die Tage vor Culatra vor Anker vergehen wie im Flug. Es ist wirklich schön hier, die Insel gefällt uns sehr gut, auch wenn die Ankerplätze viel zu voll sind 🙁 . Einige Strandspaziergänge haben wir wieder gemacht – diesmal unterbrochen von Schwimmpausen im glasklaren Wasser :-).

Ein Hausboot …

… bei Niedrigwasser auf dem Trockenen

Strand in der Lagune

Auch Culatra ist voll – die Fähre schafft jeden Morgen Mengen von Badelustigen von Olhão herüber und bringt sie abends wieder zurück. Viele Einheimische kommen am Wochenende mit ihren kleinen Motorbooten und bevölkern den Strand in der Lagune. Man spürt förmlich, wie viel Spaß die Portugiesen haben, in der Sonne mit der Familie zu sitzen, zu grillen und zu essen. Teilweise sind die Familien mit Zelt und großem Grill, Biertischen und Bänken und vielen Sonnenschirmen ausgestattet. Überall wird gelacht und genossen 🙂 .

Alle wollen zum schönen Culatra

Lebenslust pur mit kleinem Boot, Grill und Sonnenschirmen

Die Atlantikseite ist nicht so voll – ein paar Meter vom Zugang zum Strand ist kaum noch Betrieb. Hier kann man endlos laufen, baden und  Strandgut bewundern 😉 . Es ist schon erschreckend, wieviel Plastikmüll und auch anderer Müll hier so angeschwemmt wird 🙁 .

Endlos langer Strand am Atlantik

Strandgut:

Bei Niedrigwasser kann man wunderbar über die trockenfallenden Sandbänke nach Culatra laufen. Die Buchten mit den Salzwiesen sind schön, an einer Stelle liegt ein Katamaran so versteckt, man sieht nur den Mast. Das ist schon ein schönes, einsames Plätzchen.

Schwemmland auf dem Weg nach Culatra

Ein schönes Plätzchen – nur für Katamarane zu erreichen

 

Culatras einziger Baum

Ein Stück Holzweg durch die Dünen

Am Sonntag fahren wir dann immer schön im Fahrwasser nach Olhão in die Marina. Das Fahrwasser ist tief genug, auch bei Springniedrigwasser haben wir genug Wasser unter dem Kiel. Es ist viel los hier – Ausflugsboote, Wassertaxen, Dinghis, Fähren, Fischerboote, kleine Motorboote – alle sind unterwegs und alle ziemlich schnell 😉 . Das Fahrwasser ist teilweise ganz schön eng und führt nah an den flachen Stellen vorbei – schönes Sightseeing. Wir sind beeindruckt vom Schwemmland, den Muschelgestellen und den Prilen, die auch immer wieder auftauchen. Muschelsucher sind fast überall auf dem trockengefallenen Strandabschnitten unterwegs. Eine spannende und interessante Fahrt 🙂 .

Muschelgestelle neben dem Fahrwasser

Muschelsucher vor Olhão

Auf dem Weg nach Olhão

Marina von Olhão

Eng wird es nochmal auf dem letzten Stück bis zur Marina – viel Verkehr und ein schmales Fahrwasser parallel zum Ponton der Marina Olhão. Hier ist die Wassertiefe auch nicht mehr ganz so üppig, mit 3,5 Metern aber immer noch mehr als ausreichend.

Enges Fahrwasser zur Marina von Olhão

In der Marina können wir unseren Dieseltank mal wieder auffüllen, Wasser tanken und unsere Ruby Tuesday von außen entsalzen und von innen saugen – mehr geht bei der Hitze nicht 🙁 . Eigentlich müsste ich noch in den Mast, um einige Dinge zu checken und zu reparieren, aber dafür ist es zu heiß und vor allem ist zu viel Schwell im Hafen durch die kleinen Motorboote, die zur Tankstelle fahren. Das muss bis morgen früh warten – dann ist es noch kühl und hoffentlich noch kein Tankverkehr in der Marina 😉 .

Erst abends machen wir einen schönen Rundgang durch Olhão – es ist dämmrig und dann dunkel und die Temperaturen werden langsam erträglich.  Nicht nur wir stöhnen über das warme Wetter, auch die Portugiesen meinen, dass es viel heißer sei, als in den vergangenen Sommern. Trotzdem ist es auch hier voll – die Restaurants brauchen sich nicht über zu wenig Gäste beklagen 🙂 .

Die Fotos sind vom nächsten Morgen auf dem Weg zum Gasflaschetauschen:

Promenade von Olhão

Eine der beiden Markthallen

Im Park an der Promenade

 

 

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